Reinräume sind für die Produktion von sensibler Elektronik, wichtigen Medizinprodukten sowie für die Herstellung von Komponenten in der Luft- und Raumfahrttechnik unersetzlich. In diesen speziellen Arbeitsumgebungen wird der Partikelgehalt der Luft kontrolliert, damit keine unerwünschten Stoffe mit den Produkten in Kontakt kommen und diese kontaminieren oder beschädigen. Aufgrund ihrer Sensibilität bleibt der Zugang zu diesen Räumlichkeiten jedoch nur befugten Mitarbeitern vorbehalten, sodass die meisten Menschen nie mit einem Reinraum in Kontakt kommen. Wir haben in diesem Artikel die wichtigsten Fakten zu Reinräumen gesammelt und recherchiert, wie diese funktionieren.

Die Einrichtung eines Raumraums den Profis überlassen

Die fachgerechte Einrichtung und der Erhalt eines Reinraumes sind wichtig, um fortwährend die Qualität und Sicherheit der darin bearbeiteten Produkte garantierten zu können. Ein erfahrener und professioneller Partner wie cleantek kann dabei hilfreich zur Seit stehen. Die angebotene Reinraumtechnik mit großer Erfahrung umfasst neben Laminar Flow Modulen auch Kontaminationsduschen und Materialdurchreichen. Jahrelange Erfahrung garantieren höchste Qualität und Sicherheit.

Der Reinraum in der Industrie

Nur wenige Menschen bekommen einen Reinraum jemals von innen zu Gesicht. Damit die Schutzatmosphäre des Reinraums erhalten werden kann, wird nur befugten Personen der Zutritt zu diesen gestattet. Bevor diese jedoch den Reinraum betreten dürfen, muss in der Regel spezielle Schutzkleidung angelegt werden. Diese umfasst neben einem Kittel häufig auch Überzieher für Schuhe und Haare, damit so wenige Partikel wie möglich von außen in den Bereich mit eingebracht werden. Spezielle Reinraumtechnik wie eine Dekontaminationsdusche, auch Luftdusche gerannt, reinigt die Mitarbeiter vor dem Betreten des Reinraums nochmals gründlich von losen Partikeln. Durch den Luftzug der Dusche werden diese von der Kleidung aufgewirbelt und anschließend abgesaugt. All diese Vorkehrungen werden getroffen, damit im Reinraum so wenige luftgetragene Partikel wie möglich in der Luft vorhanden sind. Dabei handelt es sich vor allem um Schmutzpartikel, Keime und Mikroorgansimen , die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Bei Kontakt mit sensibler Elektronik, Medikamenten oder sterilem Verbandsmaterial können sie jedoch großen Schaden anrichten. Um die Integrität eines Reinraums jederzeit zu gewährleisten, müssen sich die Mitarbeiter deswegen an strenge Vorgaben halten und werden regelmäßig zum fachgerechten Umgang mit dem Reinraum geschult. Eine DIN-Norm legt fest, welche Kriterien ein Raum erfüllen muss, um als Reinraum eingestuft zu werden. Die Reinräume selbst werden wiederum in sogenannte ISO-Klassen differenziert. Die insgesamt 9 Abstufungen legen Grenzwerte für die Anzahl der vorhandenen Teilchen in der Luft fest. Der Betreiber eines Reinraumes muss dann im Rahmen regelmäßiger Messungen garantieren, dass die Arbeitsumgebung die entsprechenden Regeln erfüllt. All dies geschieht, um Verunreinigungen der Produkte auszuschließen und dem Verbraucher am Ende ein sicheres Lebensmittel , Verbandsmaterial, Medikament oder ähnliches Produkt garantieren zu können. In der kontrollierten Umgebung eines Reinraumes werden jedoch meistens nicht nur die Partikel in der Luft geregelt, sondern auch andere Umweltparameter wie die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Besonders bei der Herstellung von Elektronik wird die Luft trocken gehalten, um Reaktionen mit den Bauteilen zu vermeiden. Durch all diese Kontrollmechanismen und Vorgaben kann ein kontrolliertes Arbeitsumfeld geschaffen werden, dass optimal auf die Bedürfnisse der jeweiligen Produktion zugeschnitten ist und somit die höchste Qualität der hergestellten Produkte garantiert.

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