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In Asien genießt Tee nicht nur einen hohen Stellenwert. Ob in China, Japan oder Indien, Tee ist weit mehr als ein Getränk. Tee trinken ist Teil der Kultur. Tee ist in der Heilkunde positiv besetzt und gilt allgemein als Lebensbringer. Die traditionelle Chinesische Medizin weißt für jede Jahreszeit einen passenden Tee aus. Seit gut zwanzig Jahren wird grüner Tee auch in Deutschland immer populärer. Viele gesundheitsbewusste Deutsche haben den grünen Tee, der sicherlich zu den gesündesten Getränken der Welt gehört, entdeckt. Kein Wunder, dass bio-grüner Tee Kusmi Tea in vielen deutschen Teekannen regelmäßig gebrüht wird.

Regelmäßiges Trinken von Tee reguliert den Flüssigkeitshaushalt der Körpers und wenn der Tee ungesüßt oder nicht mit Milch getrunken wird, nimmt man auch keine Leerkalorien wie bei Limonaden oder Fruchtnektaren zu sich.

Positiv auf den Körper wirken sich die sekundären Pflanzenstoffe im grünen Tee aus. Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass die im grünen Tee enthaltenen natürlichen Flavonoide eine vorbeugende Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Einige Quellen schreiben dem grünen Tee, der aus unoxidierten Teeblättern hergestellt wird, auch eine vorbeugende Wirkung bei Krebserkrankungen zu.

Grünen Tee auswählen

Den einen grünen Tee gibt es nicht. Allerdings eines gilt immer, grüner Tee enthält immer Koffein (Teein), das allerdings sortenbeding differiert. Teetrinker haben die Auswahl. Dabei reicht das Geschmackspektrum von herb-rauchig zu grasig-frisch bis blumig-fruchtig. Oder man greift zum chinesischen Gunpowder Tee. Hier ist der Name Programm, denn er ist sehr bitter und hat viel Koffein. Genau der richtige Muntermacher, der allerdings auch wenn man so etwas mag in Maßen getrunken werden sollte. 

Grüner Tee – Übersicht über die Sorten

Als Basistees empfehlen sich die Sorten Sencha und Gyokuro. Beide sind sehr gut trinkbar und haben eine gute allgemeine vorsorgende gesundheitliche Wirkung.

Bancha-Tee, der stark entsäuernd ist, viel Eisen und Mineralstoffe enthält, und Karigane, mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, bieten sich als Ergänzung zu den Basissorten an. Sie sollten nicht unbedingt täglich getrunken werden. Da beide Teesorten wenig Koffein enthalten, können sie unbedenklich abends getrunken werden.

Wenn der Frühling in den Sommer übergeht, dann ist die beste Zeit für Shincha. Seine positive Wirkung entfaltet er durch einen hohen Gehalt an Vitaminen kombiniert mit Bitterstoffen und Fettsäuren. Shincha sollte ebenfalls in Ergänzung zu Sencha und Gyokuro getrunken werden.

Matcha ist sicherlich eine der bekanntesten Grün-Teesorten. Seine Antioxidantien machen ihn so beliebt und populär.

Im Gegensatz zu den vorgenannten Tees wird die Sorte Chun Mee in China und Taiwan geerntet. Er hat einen kräftigen, herben Geschmack. Verantwortlich dafür ist hohe Gerbstoffanteil. Dazu kommen viele Flavonoide, Fluorid und Vitamin C. Geschmacklich sind viele Chun Mees zwischen herb und frisch-grasig angesiedelt.

Grüner Darjeeling Tee kommt aus Indien und ist mit seinem fruchtig-frischen Geschmack ein guter Begleiter über den Tag und auch nach dem Sport ein ideales Getränk. Zum Superfood machen den grünen Darjeeling die Antitoxine.

So gelingt ganz einfach der perfekte grüne Tee

Das Wasser

Ideal ist weiches Wasser, also Wasser mit einem geringen Anteil an Kalzium und Mineralien. Wenn das Wasser zu hart ist, empfiehlt sich ein Wasserfilter. Wie immer gilt, kein destilliertes Wasser verwenden.

Die richtige Teemenge ermitteln

Tee-Experten raten auf 200 ml Wasser einen Teelöffel Tee zu nehmen. Dabei hat jedoch auch die Grundqualität einen Einfluss. Faustregel hier, nicht so feine Qualitäten verbrauchen mehr Tee. Das ist auch ein Grund beim Einkaufen nicht zu sparsam zu sein.

Die richtige Temperatur

Das volle Geschmackserlebnis eines grünen Tees entfaltet sich erst richtig, wenn die optimale Temperatur gewählt wird. Nur dann ist gewährleistet, dass die Inhaltsstoffe gut gelöst werden. Abhängig vom einzelnen Tee liegt die Temperatur zwischen 70 und 80 Grad. Heißer sollte man keinesfalls grünen Tee aufbrühen.

Keine Hektik

Grüner Tee sollte eine bis drei Minuten ziehen. Je kleiner die Blätter sind, desto kürzer sollte der Tee ziehen.

Raum für Geschmack

Tee ist ein Naturprodukt. Damit Tee seine Aromen richtig entfalten kann, braucht er Platz. Deshalb sollte das Teesieb großzügig dimensioniert sein. Den Tee selbst sollte man immer in einen gut schließenden Behälter ohne Lichteinfall und nicht zu feucht oder zu warm lagern. Wein wird durch die Lagerung im Fass zumeist besser. Tee liebt die Frische. Lieber häufiger und nicht so viele verschiedene Sorten kaufen. Oder einfach mehr Tee trinken…

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