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Nach einem Unfall oder im Alter ist Pflege ein wichtiges Thema. Meist kümmern sich die Angehörigen einer pflegebedürftigen Person darum, dass jemand zur Betreuung vorbeikommt. Das ist allerdings leichter gesagt, als getan. Denn es gibt etliche Faktoren zu beachten, mit denen sich die meisten Menschen noch nie zuvor konfrontiert gesehen haben.

Zum Glück reicht schon ein wenig Recherche, um sich zu informieren. Was macht eine polnische Pflegekraft so besonders? Wieso sollte man sich zunächst beraten lassen? Wie sieht die Rechtslage aus? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden einmal kurz beantwortet. So gehen Angehörige gut vorbereitet auf die Suche.

Erfahrung der Pflegekraft oder des Dienstleisters

Die Pflege eines Menschen ist eine Dienstleistung. Und wie mit allen Dienstleistungen ist es so, dass die Qualität sehr stark schwanken kann. Nicht jede Pflegekraft und nicht jeder Vermittlungsservice leistet einwandfreie Arbeit. Somit ist der erste wichtige Punkt, dass man nur seriöse und erfahrene Agenturen beziehungsweise Pflegeservices in Erwägung ziehen sollte.

Erfahrungsberichte anderer Menschen und ein Blick auf die Website helfen hier schon einmal. Dort sollte es viele Informationen rund um das Angebot, die Erfahrung und Kostenpunkte geben. Auch die Möglichkeit für ein Beratungsgespräch sollte problemlos zu finden sein. 

Rechtssicherheit muss garantiert sein

Einer der wichtigsten Gründe dafür, dass man nicht einfach den erstbesten Pflegeservice nutzen sollte, ist die Rechtssicherheit. Im Pflegebereich wird noch immer sehr viel Schwarzarbeit betrieben. Auf keinen Fall möchte man hier in eine Rechtsstreitigkeit hineingezogen werden.

Daher sollten alle Zahlungen ganz klar in einem Vertrag geregelt sein. Zur Rechtssicherheit gehört aber auch, dass die Leistungen ebenfalls im Vertrag festgehalten werden. Fahrten zum Arzt oder das Verabreichen von Medikamenten ist nicht bei jeder Pflegekraft mit drin – sowohl Pflegekraft als auch Patient sind auf der sicheren Seite, wenn der Vertrag möglichst umfangreich und detailliert gestaltet ist.

Ansprüche an die Pflege

Auf der Suche nach einer Pflegekraft muss man genau wissen, was man braucht. Der zu pflegende Angehörige könnte beispielsweise aktuell noch einen großen Teil des Alltags selbst bewältigen. Eine Pflegekraft schaut dann nur einmal pro Tag kurz vorbei. Aber was ist, wenn es eine 24-Stunden-Betreuung braucht oder sich der Zustand schnell verändern kann?

Temporäre Pflegeunterstützung oder einfache Hilfskräfte (zum Beispiel eine Haushaltshilfe, die einmal pro Woche putzt) sind recht einfach zu finden. Doch je umfangreicher die Pflege wird, umso sicherer sollte man sein, dass die Pflegekraft beziehungsweise der Pflegeservice auch alle gewünschten Leistungen anbietet. Sonst muss man möglicherweise bald neu suchen und das kostet Zeit und Nerven.

Kosten bedenken und realistisch einschätzen

Jeder, der schon einmal mit Pflegestufen zu tun hatte, der weiß, dass Bürokratie ein großes Hindernis darstellen kann. Was genau die Pflegekasse übernimmt, ist von vielen Faktoren abhängig. Der Grad der Behinderung wird auch immer wieder zum Streitfall.

Daher sollte man sich möglichst früh informieren. Eine Beratung durch die Pflegekasse selbst ist eine Möglichkeit. Aber auch die Pflegeservices haben meist schon Erfahrung mit den Hürden der Finanzierung und manchmal lassen sich hier wertvolle Tipps abholen. Gerade bei einer 24-Stunden-Betreuung ist mit hohen Kosten zu rechnen, die leider selten vollständig übernommen werden.

Das persönliche Verhältnis ist wichtig

Hat man sich um alle harten Faktoren bei der Suche nach einer Pflegekraft gekümmert, dann steht noch ein sehr wichtiger Punkt aus: das persönliche Verhältnis. Eine Pflegekraft wird sehr regelmäßig mit dem Pflegebedürftigen zu tun haben und es kann unglaublich viele Probleme geben, wenn es zwischenmenschlich nicht stimmt.

Somit darf bei der Suche ruhig auch ausprobiert werden. Einige Pflegebedürftige sind beispielsweise sehr daran interessiert, Gespräche zu führen. Daher brauchen sie jemanden, der ihnen gut zuhört. Manchmal kommt mit dem Alter aber auch ein wenig Starrsinn und dann sollte die Pflegekraft Erfahrung damit haben, auch mal schwierige Situationen zu meistern.

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