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Eigentlich kann man bei der Fütterung doch nichts falsch machen, oder? Doch und leider sogar eine ganze Menge. In diesem Beitrag zeigen wir Euch wie Ihr und Euer Hund bei der Fütterung gesund bleibt und wie Ihr bakterielle Infektionen am besten vermeiden könnt.

Die meisten von uns haben sich angewöhnt, sich vor dem Essen die Hände zu waschen und die Teller abzuspülen, bevor sie in die Spülmaschine gestellt werden. Würde es Sie dann überraschen zu erfahren, dass Sie sich bei der Fütterung und Pflege Ihres Haustieres an dieselben Regeln halten sollten?

Laut einer aktuellen Studie, die im April in der Zeitschrift PLoS One veröffentlicht wurde, kennt die Mehrheit der Hundebesitzer in den Vereinigten Staaten die Empfehlungen der Food and Drug Administration (FDA) für den richtigen Umgang mit dem Futternapf von Haustieren nicht und hält sich auch nicht daran. Was Sie nicht wissen, könnte Ihnen in dieser Situation schaden. Die Wissenschaftler stellen fest, dass verunreinigtes Tierfutter die Ursache für zahlreiche bakterielle Infektionen sowohl bei Menschen als auch bei Hunden zu sein scheint.

In einer Erklärung weist die leitende Autorin Emily Luisana, Tierärztin am Friendship Hospital for Animals in Washington, D.C., darauf hin, dass Tierhalter sich bewusst sein sollten, dass Keime im Futternapf zurückbleiben können, die bei mangelnder Hygiene ernsthafte Erkrankungen bei Menschen und Tieren auslösen können.

Wie viele andere Lebensmittel können auch Tierfutter und Leckerlis mit gesundheitsgefährdenden Bakterien kontaminiert sein, die lebensmittelbedingte Krankheiten wie Salmonellose und Listeriose verursachen können.

Doch mit ein paar Tipps, lässt sich dieses Risiko deutlich minimieren.

Bevor wie zu den Tipps kommen, gehen wir kurz auf die Frage ein, was man am besten tun kann, wenn der eigene Hund erkrankt ist. Eine Magenverstimmung hat jeder Hund ab und an. In der Regel ist dies auch nichts bedrohliches, jedoch sollte man unbedingt die verlorene Flüssigkeit ausgleichen, denn gerade bei Hunden kann ein starker Flüssigkeitsverlust schnell lebensbedrohlich sein. Daher ist es sinnvoll schnell Rücksprache mit seinem Tierarzt zu halten, falls sich die Beschwerden nicht in kurzer Zeit von selber bessern. Doch jeder Gang zum Tierarzt bedeutet auch zusätzlichen Stress für den Hund. Doch gerade für dieses Problem gibt es mittlerweile eine sehr praktische Lösung. So bietet das StartUp felmo einen mobilen Tierarzt in vielen Städten in Deutschland an. Und das bei gleichen Leistungen und Kosten wie in der Tieraztpraxis. Ohne Anfahrts-Stress und in der gewohnten und entspannten Umgebung des eigenen Zuhauses. Sollte Euer Hund sich also durch verunreinigtes Futter eine bakterielle Infektion zugezogen haben, ist felmo eine entspannte Alternative zum klassischen Tierarzt.

Viele Hundebesitzer und auch Tierärzte sind sich den Problemen bei der Fütterung nicht bewusst

Die Autoren der Studie haben insgesamt über 400 Hundehalter befragt, wieviel Sie über die richtige Hygiene bei der Fütterung wissen – und waren über die Antworten teils sehr erstaunt. Denn nur knapp fünf Prozent der Befragten waren sich überhaupt bewusst, welche Richtlinien es für eine hygienische Fütterung gibt:

  • Vor der Zubereitung mindestens 20 Sekunden lang die Hände waschen
  • Schüssel nicht als Futterkelle für das Hundefutter benutzen
  • Schüssel und Futterkelle nach jedem Gebrauch mindestens 20 Sekunden lang mit heißem Wasser ausspülen
  • Nach dem Verarbeiten von Lebensmitteln 20 Sekunden lang die Hände waschen.

Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas übertrieben, ist aber wirklich notwendig. Die Autoren der Studie haben bei insgesamt 68 Tierhaushalten Proben aus den Futternäpfen genommen um die Kontamination mit Bakterien zu bestimmen. Danach wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt, mit jeweils verschiedenen Vorgaben für die Hygiene bei der Fütterung.

Eine Gruppe sollte die Vorgaben der FDA befolgen, die zweite Gruppe zusätzlich auch die Richtlinien zum Umgang mit Lebensmitteln in der Küche und der letzten Gruppe war es freigestellt welche Hygienemassnahmen sie anwenden.

Um die Auswirkungen der verschiedenen Hygienemassnahmen zu überprüfen wurden erneut Proben nach einer Woche genommen. Dabei zeigte sich, dass die Kontamination mit potentiell krankmachenden Bakterien bei den ersten beiden Gruppen deutlich reduziert war.

Selbst nach Hinweis auf die Gefahren fiel es vielen Hundehaltern schwer etwas zu ändern

Sehr überraschend war für die Wissenschaftler das Verhalten der Kontrollgruppe. Obwohl die Teilnehmer der Gruppe über die Risiken aufgeklärt wurden und den richtigen hygienischen Umgang bei der Fütterung kannten, waren die Proben nahezu genauso kontaminiert wie bei der ersten Probenentnahme.

Die Hundebesitzer in den Gruppen, die den Empfehlungen folgten, zeigten auch eine mangelnde Bereitschaft, die FDA-Richtlinien nach der einwöchigen Studie weiter zu befolgen – nur 20 Prozent gaben an, dass sie die Anweisungen wahrscheinlich langfristig befolgen würden, und nur 8 Prozent sagten, sie würden wahrscheinlich alle Empfehlungen befolgen. Dieses Ergebnis unterstreicht die Notwendigkeit von Richtlinien, die sowohl praktikabel als auch wirksam sind, so die Autoren.

Tierhalter sollten wissen, dass Futternäpfe Bakterien übertragen können und dass es Tipps gibt, um dieses Risiko zu minimieren”, sagt Luisana. “Obwohl wir weitere Studien benötigen, um die Auswirkungen unserer Ergebnisse zu bewerten, hoffe ich, dass Tierärzte die potenziellen Auswirkung der Hygiene bei der Fütterung in Betracht ziehen, zum Beispiel in Fällen von Zoonosen oder bei immungeschwächten Patienten”.

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