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Wer an einer Erkrankung leidet oder einen Spezialisten zur Gesunderhaltung aufsuchen möchte, begibt sich auf die Suche nach dem geeigneten Facharzt oder einem Heilpraktiker. Dabei zeichnet sich insbesondere der Heilpraktiker durch einen ganzheitlichen Ansatz aus, bei dem der Patient mit Körper, Geist und Seele im Fokus steht.

Was versteht man unter einem Heilpraktiker? Warum sollte man sich an diesen wenden, statt einen Arzt aufzusuchen? Und wie finden Patienten den geeigneten Heilpraktiker in München? Dieser Artikel liefert Antworten!

Wie finde ich einen guten Heilpraktiker in München? 1
Bild von andreas160578 auf Pixabay 

Was ist ein Heilpraktiker?

Alternative Medizin: Laut einer Umfrage auf der Plattform Statista können sich 49 Prozent der Befragten ab einem Alter von 30 Jahren vorstellen, einmal einen Heilpraktiker aufzusuchen. Dass das Interesse an ganzheitlicher Medizin und alternativen medizinischen Methoden zur Behandlung von Krankheiten und zur Gesunderhaltung wächst, zeigt auch die steigende Anzahl der Heilpraktiker in Deutschland. Laut dem BGH (Bund Deutscher Heilpraktiker e.V.) praktizieren derzeit 47.000 Heilpraktiker.

Ein erfahrener Heilpraktiker in München bezieht sich auf die Naturheilkunde und fokussiert sich somit auf die Selbstheilungskräfte des Körpers und des Geistes. Mit traditionellen Heilverfahren therapiert er – ergänzend zur Schulmedizin – Krankheitsbilder wie Autoimmunerkrankungen bei Kindern und Erwachsenen. Die Berufsbezeichnung ist geschützt.

Warum sollten Patienten zum Heilpraktiker gehen und nicht zum Arzt?

In der Regel werden Ärzte und Heilpraktiker als Gegensatz betrachtet. Jedoch ergänzen sich beide Bereiche und haben ihre Berechtigung. Während der Arzt auf schulmedizinische Erkenntnisse zurückgreift, basiert die Therapie einer Erkrankung beim Heilpraktiker auf natürlichen Substanzen.

Der Fokus liegt auf einer ausführlichen Anamnese, der Diagnose und der ganzheitlichen Behandlung. Patienten sollten sich also nicht entweder an den Arzt oder den Heilpraktiker ihres Vertrauens wenden, sondern auf beide Bereiche in Kombination vertrauen.

Das Ziel eines Heilpraktikers ist es, die Gesundheit des Patienten langfristig zu fördern. Bekannte Methoden von Heilpraktikern sind etwa die Akupunktur, die Homöopathie und die Kinesiologie. Eine Überweisung vom Arzt zum Heilpraktiker ist bei einer vorhandenen Approbation des Heilpraktikers nicht notwendig.

Heilpraktiker in München: Was zeichnet einen seriösen Heilpraktiker aus?

Heilpraktiker leisten einen Anteil an der Gesunderhaltung der Bevölkerung. Um einen vertrauenswürdigen Heilpraktiker in München zu erkennen, sollten Patienten sechs aussagekräftige Punkte berücksichtigen, die Aufschluss über die Seriosität des Heilpraktikers geben.

Die Ausbildung und Fortbildung

Wer Heilpraktiker werden möchte, muss kein Studium abschließen und kein Staatsexamen bestehen. Vielmehr müssen Interessierte mindestens 25 Jahre alt sein und die Heilpraktikerprüfung beim Gesundheitsamt absolvieren. Weiterhin gilt ein Heilpraktiker als seriös und vertrauenswürdig, wenn er Fortbildungen absolviert hat.

Die Kompetenz

Ein Heilpraktiker stellt die Komplementärmedizin nicht über die Schulmedizin und erkennt, dass sich ärztliche Diagnosen und Befunde durch den Heilpraktiker gewinnbringend ergänzen und eine Zusammenarbeit der beiden Bereiche die Gesunderhaltung eines jeden Patienten ermöglicht.

Die Behandlung

Der Patient steht im Mittelpunkt: Seriöse Heilpraktiker nehmen sich ausreichend Zeit für die Anamnese und betrachten Körper, Geist und Seele als Einheit. Dies bildet die Basis für eine ganzheitliche Therapie.

Die Versprechungen

Vorsicht ist geboten, wenn Heilpraktiker bereits im Wartezimmer mit unrealistischen Slogans auf Plakaten oder Flyern werben. Seriöse Heilpraktiker dagegen entwickeln auf Basis der Anamnese eine begründete, ehrliche Therapie.

Die Diagnose

Wer sich auf der Suche nach einem seriösen Heilpraktiker in München befindet, sollte darauf achten, dass dieser eine Diagnose einfach und präzise erklären und begründen kann. Selbstverständlich schlägt ein seriöser Heilpraktiker alternative Behandlungsmethoden vor, wenn ein Patient eine spezifische Behandlung ablehnt.

Die Mitgliedschaft in einem Fachverband

Heilpraktiker, die Mitglied in einem Fachverband wie dem Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) sind, unterliegen der Berufsordnung und haben die Möglichkeit, über den Verband an Fachfortbildungen teilzunehmen.

Fazit

Ein Heilpraktiker nutzt die Naturheilkunde, um Kinder und Erwachsene ganzheitlich zu therapieren, langfristig Erfolge zu erzielen und die Gesundheit jedes einzelnen Patienten zu fördern. Im Vergleich zu Ärzten legt der Heilpraktiker den Fokus auf eine ausführliche Anamnese ohne Zeitdruck.

Bei der Suche nach einem passenden Heilpraktiker in München sollten Interessierte darauf achten, dass dieser über eine Ausbildung durch das Gesundheitsamt verfügt und sich stetig weiterbildet. Überdies begreift ein seriöser Heilpraktiker die Schulmedizin als gewinnbringende Ergänzung zur Naturheilkunde, führt eine ausführliche Anamnese durch und kann Befunde verständlich erklären und begründen. Die Versprechungen des Heilpraktikers sind ehrlich und beruhen auf Fakten. Ebenso stellt die Mitgliedschaft in einem Fachverband ein Qualitätsmerkmal dar.

Quellen:

Alternativmedizin – Nutzung von Heilpraktikern in Deutschland nach Altersgruppen 2016 | Statista

Repräsentative Umfrage: Jeden Tag gehen in Deutschland 128.000 Patienten zum Heilpraktiker – BDH (bdh-online.de)

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