Häufig wird Schonkost mit wenig schmackhaftem Krankenhausessen assoziiert, doch das kann als veraltet betrachtet werden. Plagt Sie ein aufgeblähter Bauch, Durchfall oder Bauchgrummeln? Neigen Sie zu Völlegefühl oder Sodbrennen nach gehaltvollen Mahlzeiten? Dann ist Schonkost für Sie, die richtige Ernährung für eine gewisse Zeit.
Schonkost wird auch als leichte Kost oder Diät bezeichnet. Auf den Speiseplan kommen Lebensmittel, die besonders schonend und leicht verdaulich sind. Die Schonkost, das sind gut verträgliche Lebensmittel, die das Verdauungssystem ruhig stellen und nicht weiter aufwühlen. Eine spezielle Ernährung bei allen Erkrankungen um Magen und Darm die hilft die Beschwerden zu lindern und das Verdauungssystem zu entlasten, damit Sie bald wieder gesund sind.
Auch die Zubereitungsart dieser Schonkost ist wichtig und wird deshalb auch schonend zubereitet. Typisch ist fettarmes Grillen, Dünsten und Dämpfen. Um den Körper mit genügend Nährstoffen zu versorgen, sollten die Nährstoffe so gut es geht erhalten bleiben.
Versuchen Sie die Nahrung über mehrere kleinere Mahlzeiten den am Tag verteilt zu essen. So wird Ihre Verdauung nicht zu sehr belastet. Auf Yopedo.de gibt es einen tollen Artikel zur Schonkost.

Warum sollten Sie Schonkost zu sich nehmen?


Bei der Schonkost werden dem Körper nur verträgliche Speisen zugeführt, um ihn nicht zu reizen.
Sich lediglich von Haferschleim und dicken gebundenen Suppen zu ernähren war gestern. Der heutige Begriff von Schonkost hat mit dem alten Stil wenig gemeinsam und anstatt der Breikost für Kranke vermeidet die Schonkost heute zu schwer verdauliche Kost.
Die „leichte Vollkost“, beachtet ein ausgewogenes Verhältnis von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten. So sollte die halbe Nahrung aus dem Kohlenhydrat-Bereich kommen.
Die meisten Grundnahrungsmittel gehören zu diesem Bereich wie etwa Reis, Kartoffeln, Nudeln und Brot. Ein weiteres Drittel der Nahrung sollte aus gesunden Fetten bestehen und der Rest von etwa 20 Prozent aus Eiweiß.
Schonkost sollte eine bewusste, Ernährung mit ballaststoffreicher Kost sein. Nehmen Sie daher nicht Weißbrot, sondern Vollkornbrot. Auch der Konsum von Zucker sollte reduziert werden.

Die Risiken der Schonkost?


Viele Menschen essen ungesund mit ballaststoffarmen Lebensmittel wie viel Fleisch, viel Weißmehl, viel Fett und viel Zucker. Der Preis für diese Ernährung ist hoch. Viele Menschen haben Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme.
Diese „Schonkost“ Ernährung hilft dem Darm allerdings wenn er gerade überfordert ist. Die Ballaststoffe regen die Verdauung an, was jedoch bei manchen Situationen und Krankheitsbildern nicht unbedingt erwünscht ist.
Besonders bei einem:

  • Akuten Schub bei Morbus Crohn
  • Bei Magengeschwüren und Magenentzündung
  • Nach chirurgischen Eingriffen im Verdauungsapparat
  • Bei einer Colitis ulcerosa
  • Bei Stenosen, also Engstellen im Verdauungsapparat

Einige Tipps und Tricks zur Schonkost!

  • Mehrere kleine Portionen sind leichter verdaulich als Hauptmahlzeiten.
  • Eine Magenschonende Kost ist fettarm, denn Fett ist schwer verdaulich. Verwenden Sie beim Kochen wenig Öl, vermeiden Sie frittierte Speisen und Sahne.
  • Bereiten Sie Gemüse und Fleisch schonend zu. Gedünstetes Gemüse wird besser vertragen als rohes. Auch Fleisch und Fisch wird eher gedämpft oder gegrillt besser vertragen.
  • Keine scharfen Gewürze verwenden, sondern lieber mit Kräutern das Essen verfeinern.
  • Langsam essen und jeden Bissen gut durch Kauen.

Fazit.


Es ist bereits erklärt, was Schonkost ist und diese hilfreich ist. Denn selbst die besten Zutaten nützen nichts, wenn die Speisen dann in Eile und Unachtsamkeit zubereitet und verschlungen werden. Magenbeschwerden werden durch Stress in erheblichem Maße beeinflusst. Der Magen wird durch gründliches Kauen auf die bevorstehende Arbeit vorbereitet. Seinen Magen schont ebenfalls wer nicht zu heiß isst.
Erbrechen und Durchfall können bei den verschiedensten Krankheiten auftreten. Da liegt es nahe, die Ernährung der veränderten Situation anzupassen. Schonkost wird dann häufig von Medizinern empfohlen. Essen Sie Lebensmittel, die Sie gut vertragen und lassen Sie alles weg, was die Symptome verschlimmert.

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