Was ist ein Läuferknie?

Ein solches “Runner Knee” entsteht durch Überbeanspruchung und den daraus folgenden Schmerzen. Der Tractus iliotibialis wird total beansprucht. Das ist ein relativ breiter Faserzug an der Oberschenkelaußenseite. Es ist ein Muskelstrang der das Hüftgelenk und das Kniegelenk verbindet und die Schmerzen strahlen bis in den Rücken hinein. Alles ist beansprucht, der Rücken, das Knie und die Hüfte.

Was sind die Ursachen für ein Läuferknie?

Eine Ursache ist eine totale Überbelastung durch Laufen. Dabei reibt der breite Faserzug (Tractus iliotibialis) an dem äußeren Oberschenkelknochen, genau übers Knie entlang. Durch eine starke Überbelastung entsteht ein Reizzustand an der Außenseite eines Kniegelenks. Die Schmerzen treten immer an der Außenseite des Gelenks auf, aber erst nach einer längeren starken Belastung. Die Sehnenplatte zieht sich über den ganzen Oberschenkel über das Knie bis zur Außenseite des Schienbeinkopfes. Es kann sich ganz leicht über den Außenrand des Kniegelenks verschieben. So sind die Schmerzen vorprogrammiert. Entzündungen können dann zusätzlich noch entstehen, wenn die Muskulatur stark verkürzt ist. Auch Fehlstellungen der Beinachsen sind häufige Ursachen, es sind die sogenannten O-Beine, ebenso der Senkspreizfuß und der Hohlfuß. Eine wichtige Entscheidung gegen ein Läuferknie ist die Auswahl des richtigen Laufschuhs. Das sollte Sie auf keinen Fall unterschätzen.

Ein Läuferknie tapen

Die meisten Menschen haben diesen Ausdruck “tapen” schon mal gehört oder gesehen. Kinesiologie Tape bestehen aus Baumwolle, die einfach qualitativ hochwertig sind. Zudem sind sie zusätzlich mit einer antiallergischen Acryl-Klebeschicht versehen. Diese farbenfrohen “Bänder” können mehrere Tage getragen werden und unterstützen den Halt eines Läuferknies, zudem sind sie duschtauglich. Hier gibt es eine Anleitung zum Läuferknie tapen.

Was kann man gegen ein Läuferknie tun?

Ein guter Arzt wird sehr schnell die richtige Diagnose nach Schilderung des Patienten stellen, gefolgt von einer gezielten Untersuchung von Muskulatur und Kniegelenk. Sollen weitere Schäden, wie Knorpelschäden oder Meniskusriss ausgeschlossen werden, ist auch ein MRT und eine Kernspin Untersuchung erforderlich. So sind Arzt und Patient auf der sicheren Seite.
Der erste Schritt zur Besserung ist es, das Laufen erst einmal zu reduzieren oder ganz wegzulassen. Alle anderen Sportarten wie Radfahren und Schwimmen sind dagegen erlaubt und empfohlen. Bei dann doch auftretenden akuten Schmerzen hilft kurzfristig eine Schmerzcreme, die entzündungshemmend wirkt. Aber was kann man langfristig da so planen? Ist ein Läuferknie dann erkannt, kann mit entsprechenden Übungen dagegen gewirkt werden. Ist die Muskulatur auf der Außenseite des Oberschenkels bis zum Knie verkürzt, müssen tägliche Dehnübungen durch geschulte Krankengymnasten durchgeführt werden, die Betonung liegt auf mehrfach am Tag. Nur so ist ein Erfolg auf lange Sicht garantiert. Zusammen mit einer Physiotherapie, Querfriktionen und sogar einer Elektrotherapie kann dem Patienten geholfen werden. Aber hier ist Geduld gefragt, es ist nicht eben mal alles gut. Ein Patient kann bestimmte Stoffwechselanwendungen selbst durchführen. Diese könnten wie folgt aussehen, Eisabreibungen bis zu 15 Minutenlang, Wärmepackungen und Wechselbäder liegen in der Verantwortung eines Patienten. Bei sehr schweren Fällen kann auch mit Spritzen oder Tabletten nachgeholfen werden.

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