Neurodermitis ist eine entzündliche Hautkrankheit, die bei vielen Kindern und Jugendlichen auftritt. Meist mindern sich die Symptome im Erwachsenenalter, bleiben aber dennoch bei vielen Erwachsenen bestehen. Die typischen Symptome der Erkrankung sind Juckreiz, abplatzende Haut sowie schmerzende Stellen. Um die Haut zu schützen, müssen Betroffenen besonders gut auf Ihre Hautpflege achten. Dies gestaltet sich jedoch als Herausforderung, da die meisten Cremes und Lotionen für die Haut mit besonderen Inhaltsstoffen versehen sind. Diese können die bereits angegriffene Haut weiterhin schädigen. Wie Sie Ihre Haut bei Neurodermitis am besten pflegen, erfahren Sie im Folgenden.

Eine umfassende Pflege
Die Pflege der Haut sollte jedoch nicht nur in Beschwerdezeiten intensiv betrieben werden. Auch in Zeiten, in denen Sie beschwerdefrei leben können, sollten Sie die Hautpflege aufrechterhalten. Somit können Sie einem erneuten Ausbruch der Neurodermitis vorbeugen oder den Ausbruch in seiner Intensität minimieren. Zunächst einmal gilt es, diverse Hautpflege-Produkte auszutesten. Zu empfehlen sind hierbei fetthaltige Cremes, da diese der Haut einen dicken Film überziehen und sie somit langfristig sehr geschmeidig halten. Die meisten Hersteller geben Ihren Nutzerinnen sowie Nutzern eine Rückgabegarantie, sollte es zu einer Unverträglichkeit kommen. Möchten Sie kein unnötiges Geld ausgeben, können Sie bei den meisten Herstellern eine Probepackung gegen geringes Geld oder gar kostenfrei anfordern. In den meisten Apotheken finden Sie ebenfalls Testpäckchen diverser Hautpflege-Produkte.

Produkte bei der Apotheke anfragen
Der Besuch einer Apotheke oder eines Onlineshops für besondere Hautpflege wird jedem Betroffenen dringend empfohlen. Online finden sich Shops wie Ducray, welche vielseitige Neurodermitis Pflege für alle Krankheitsstadien anbieten. In der Apotheke oder im Shop können Sie sich beraten lassen, zu welcher Jahreszeit welches Produkt am besten geeignet ist. Denn in den heißen Sommermonaten möchten sie sicherlich keine dicken Fettcreme-Schichten auftragen. Hier genügen meist schon leichte Pflegelotionen, die einen hohen Feuchthaltefaktor bieten.

Achten Sie beim Kauf der Lotionen auf Harnstoffe oder Glycerin. Diese beiden Inhaltsstoffe sind die beiden Hauptverantwortlichen für einen hohen Feuchthaltefaktor der Creme sowie ein angenehmes, leichtes Auftragen. In der Apotheke sowie spezialisierten Online Shops bekommen Sie zudem ausschließlich Produkte empfohlen, die frei von Duft- und Konservierungsstoffen sind. Ebendiese können die bereits gereizte, entzündete Haut des Betroffenen schwer reizen.

Hautpflege bei Neurodermitis – Ein sensibles Thema 1

Eine ausgefallene Behandlungsmöglichkeit

Eine ausgefallene Möglichkeit, von innen heraus gegen die Krankheit vorzugehen, ist das Auftragen von Stutenmilch. In den vergangenen Jahren hat diese Therapiemöglichkeit stetig mehr Zuwendung gefunden, da sie nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch auf natürlicher Basis stattfindet. In der Milch von Stuten befinden sich zahlreiche Inhaltsstoffe, welche beim Auftragen auf die Haut eine entzündungshemmende sowie antibiotische Wirkung zeigen.

Doch welche Inhaltsstoffe machen diese Milch so besonders? Zunächst einmal handelt es sich hierbei um Milch, die besonders fettarm ist. Im Vergleich zu Kuhmilch weist die Fohlennahrung lediglich 15-25 Prozent Fett auf. Linolsäure und Omega 3 Fettsäuren sorgen auf der Haut für eine entzündungshemmende Wirkung. Schließlich finden Sie in zahlreichen Cremes und Lotionen aus der Apotheke Linolsäure zur Stärkung der Haut. Bereits kurz nach dem Auftragen kommt es zu einer Verminderung des Juckreizes. In Kombination mit einer regelmäßigen hochwertigen Hautpflegecreme oder Lotion erzeugen Sie schon bald ein sicheres Abwehrschild gegen die Entzündungen.

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