Brain Fog: Haben Sie mit Bewusstseinseintrübungen zu kämpfen?

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Brain Fog ist kein neues Phänomen. Aber seit dem Ausbruch der Covid-Pandemie hat es sicherlich mehr Aufmerksamkeit erfahren. Viele haben Brain Fog als mögliches Symptom von Long COVID beschrieben, während andere, die nie mit dem Virus infiziert waren, ebenfalls über ihre Erfahrungen mit Brain Fog berichtet haben. Es wird vermutet, dass es sich um eine Reaktion auf den Stress der letzten Jahre handeln könnte, aber einige hatten die Erfahrung mit Brain Fog schon vor längerer Zeit gemacht – und wieder andere haben Brain Fog vielleicht schon erlebt, ohne die Symptome jemals benannt zu haben.

Sicher ist, dass der Begriff Brain Fog auch „Gehirnnebel“ genannt, angesichts seiner steigenden Aufmerksamkeit in den kommenden Monaten wahrscheinlich häufiger zu hören sein wird (sowohl in englischer als auch in deutscher Form). Es wird sicherlich nützlich sein, mehr darüber zu erfahren. Lassen Sie uns also einen Blick auf einige Informationen werfen, die Sie vielleicht noch nicht kannten.

Was genau bedeutet Brain Fog?

Der Begriff ist keine medizinische Diagnose, obwohl sich immer mehr Ärzte und Experten mit Brain Fog als Untersuchungsgegenstand befassen. Im Allgemeinen wird er für eine Reihe von Symptomen verwendet, zu denen Konzentrationsschwäche, langsameres Denken, ein benebeltes Gefühl und Schwierigkeiten, das richtige Wort zu finden, gehören. Diese Symptome sind vor allem Menschen mit ADHS bekannt, betrifft aber keineswegs nur sie.

Was sind die Ursachen für Brain Fog?

Im Moment wissen wir es noch nicht genau, aber die gängigste Theorie ist, dass es sich dabei um eine Entzündung im Gehirn handeln könnte. Dabei geht es um eine Entzündung, von der wir wissen, dass sie bei vielen viralen Erkrankungen auch bei einer Covid-Erkrankung auftritt. Bei denjenigen, die trotz fehlender Virusdiagnose darunter gelitten haben, könnte die Erklärung sein, dass auch Stress eine solche Entzündung verursachen kann. Seien wir mal ganz ehrlich, Stress war vor allem in den letzten zwei Jahren nicht selten.

Was kann man dagegen tun?

Da wir nicht genau wissen, was dahintersteckt, ist es bei Brain Fog nicht möglich, über eine „Heilung“ zu sprechen. Wir können aber ziemlich genau sagen, was zu helfen scheint. Ein geregelter Tagesablauf und Struktur sind von Vorteil – wenn man weiß, was man an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit tun wird, reagiert das Gehirn positiv. Gehirntraining ist ebenfalls hilfreich, da es die Neuroplastizität fördert. Rätsel oder Denkspiele auf Online Casinos ohne Limit sind beides gute Möglichkeiten, das Gehirn zu trainieren. Gesundes Essen und viel Wasser sind gut, um Entzündungen in Schach zu halten, ebenso wie Meeresfrüchte, Nüsse und Beeren.

Darüber hinaus kann es sich lohnen, ärztlichen Rat einzuholen, um herauszufinden, ob Sie möglicherweise unter ADHS leiden; bei immer mehr Erwachsenen wird diese Krankheit diagnostiziert. Noch vor einigen Jahrzehnten wurde sie seltener erkannt. Mit den richtigen Medikamenten ist es möglich, viele Funktionen wiederzuerlangen, die im Nebel verloren gegangen scheinen.

Könnte Brain Fog ein Anzeichen für etwas Schlimmeres sein?

Es ist wichtig, Brain Fog als das zu sehen, was es ist. Es ist ein störender Zustand, wichtig ist dabei nicht in Panik zu geraten. Sie sollten jedoch mit Ihrem Arzt darüber sprechen, wenn sich der Zustand länger hält, selbst wenn Sie etwas dagegen unternehmen, wenn sich der Zustand mit der Zeit verschlimmert und wenn er von anderen Symptomen begleitet wird. Brain Fog kann im schlimmsten Fall ein Frühwarnzeichen für Multiple Sklerose und Alzheimer sein. Aber in diesen Fällen wird Brain Fog von anderen, schwerwiegenderen Symptomen begleitet. Es wäre unverantwortlich, diese Krankheiten nicht zu erwähnen, da sie sehr ernst sind, aber die Ursache ist fast immer harmlos.

Es gibt auch weniger schwerwiegende Gründe, die dafür verantwortlich sind, dass sie Ihren Alltag und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen und die trotzdem mit einem Arzt besprochen werden sollten. Erkrankungen wie das chronische Erschöpfungssyndrom, Depressionen und Eisenmangelanämie sind nur ein paar Beispiele für Krankheiten, die zwar weniger schwerwiegend sind, aber dennoch die Lebensqualität beeinträchtigen. Wenn Sie unter Brain Fog leiden und dieser Zustand trotz aller Bemühungen, ihn zu verbessern, anhält, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Gute Gründe für ein Arztgespräch haben sowohl damit zu tun, besorgniserregende Diagnosen auszuschließen als auch nach der eigentlichen Diagnose zu suchen.

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